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Die Paleo Diät

Paleo Diät

Wirkungsweise & Tipps: Der Verzicht auf Zucker, Getreide, Hülsenfrüchte, Milch und Milchprodukte ist eng an die Ernährung des Steinzeitmenschen angelehnt. Stoffe wie Lektine, Phytinsäure, Gluten, Laktose, u.a. werden gemieden, was gesundes Abnehmen ermöglicht und dabei helfen kann, diverse Krankheiten zu lindern, zu vermeiden oder zu heilen.
Erfolgsaussicht: Abnehmen bis zu 500 g pro Woche
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Vorteile: Stark übersäuernde und entzündungsfördernde Nahrungsmittel sind vom Speiseplan gestrichen. Hohes Gesundheitspotential.
Nachteile: Keine
Anwendbarkeit: Langfristig anwendbar
Kohlenhydrate: ganztägig
Verbotene Nahrungsmittel: Milchprodukte, Getreide, Hülsenfrüchte, Zucker, Fertiggerichte und industriell stark verarbeitete Nahrungsmittel.

Der Ablauf Paleo Diät

Der Begriff Paleo leitet sich von dem Wort Paleolithikum ab, was so viel bedeutet wie Altsteinzeit. Die Altsteinzeit begann vor ca. 2,6 Millionen Jahren. Da während dieser Zeit weder Ackerbau noch Milcherzeugung für die Nahrungsmittelgewinnung zur Verfügung standen, lassen sich die verbotenen Nahrungsmittel der heutigen Steinzeit-Diät leicht ableiten. Jegliche Erzeugnisse aus Getreide sowie Milch und Milchprodukte sind während dieser Diät tabu. Aber auch Hülsenfrüchte gehören zu den Nahrungsmitteln, die während dieser Diät nicht auf dem Teller landen. Stattdessen werden Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Nüsse, Samen und Pilze beliebig kombiniert. Doch was hat dazu geführt, dass die so viele Jahre zurück liegende Steinzeiternährung wieder unser Interesse geweckt hat? Und warum haben die oftmals für so gesund erklärten Nahrungsmittel, wie Müsli, Vollkornbrot, Milch, Joghurt und Co. während dieser Diät keine Daseinsberechtigung?

Die Wirkungsweise der Steinzeit-Diät

Die verbotenen Nahrungsmittelgruppen der Steinzeit-Diät enthalten Substanzen, die unserem Körper schaden können. Und nicht nur das. Einige können Abwehrreaktionen im Körper hervorrufen, die den Fettstoffwechsel und damit das Abnehmen stark beinträchtigen können. Die Rede ist unter anderem von Substanzen, wie Laktose, Lektine, Gluten und Phytinsäure. Verzichtet man weitgehend auf Nahrungsmittelgruppen, die diese Substanzen enthalten, können hartnäckige Fettpolster zum Teil besser abgebaut werden. Auch wer das Gefühl hat, seine Pfunde würden trotz „normaler“ Ernährung irgendwie „festsitzen“, der kann mit der Steinzeit-Diät wieder vorankommen und möglicherweise bessere Erfolge erzielen.

Warum keine Milchprodukte?

Laktose, auch bekannt als Milchzucker, ist in den meisten Milchprodukten, wie Joghurt, Quark und Milch enthalten. Für die Verwertung der Laktose im Körper, sprich für die Spaltung in Galaktose und Glukose, ist das Enzym Laktase von Nöten. Während unser Körper im Säuglingsalter genug Laktase für die Verdauung der Muttermilch bereit stellen kann, ist es im Erwachsenenalter oft so, dass dieses Enzym kaum noch gebildet wird. Daher ist Laktose für viele Menschen nur schwer verdaulich. Ist der Körper mit der Laktoseverdauung überfordert, spricht man auch von Laktoseintoleranz. In Europa sind ca. 5 bis 10%, in Afrika und Asien ca. 90% der Bevölkerung davon betroffen. Bei ihnen wird die Laktose im Darm vergoren, was Blähungen, Krämpfe, Übelkeit, Depressionen, Kopfschmerzen und Erschöpfungsgefühle zur Folge haben kann. Nicht zuletzt wirken Milchprodukte säurebildend, was sich negativ auf das Abnehmen und die Gesundheit auswirken kann.

Warum kein Getreide und keine Hülsenfrüchte?

Diese beiden Nahrungsmittelgruppen enthalten oft bedeutsame Mengen an Lektinen und Phytinsäure. Lektine sind in vielen Pflanzen, besonders aber in Getreide und Hülsenfrüchten enthalten. Sie bilden den natürlichen Schutzschild der Pflanze vor Fraßfeinden und bewirken damit auch beim Menschen negative Reaktionen. Lektine heften sich an unsere Darmwand und beschädigen diese. Der Körper kann in Folge dessen Nährstoffe schlechter aufnehmen. Auch kann der Darm durchlässig werden, was nach sich zieht, dass die Lektine in den Blutkreiskauf gelangen und entferntere Organe befallen. Der Körper wehrt sich zwar gegen diesen Angriff, greift jedoch im Zuge dessen auch gesunde Organe und gesundes Gewebe an. Entzündliche Reaktionen sind die Folge. Fibromyalgie, Morbus Crohn, Arthritis, Reizmagen oder Probleme mit Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse sind nur einige Beispiele. Man geht davon aus, dass deutlich mehr Menschen betroffen sind, als bekannt ist, lediglich die Symptome sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Übrigens, der bekannteste Vertreter der Lektine ist das Gluten.

Neben den Lektinen ist da noch die Phytinsäure. Sie kann Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Zink und Eisen unlöslich binden, so dass diese dem Körper evtl. nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Phytinsäure blockiert auch diverse Verdauungsenzyme, die der Körper zum Beispiel für die Verdauung von Proteinen benötigt. Es ist zwar so, dass Phytinsäure auch positive Eigenschaften für uns Menschen hat, beispielsweise die antioxidative Wirkung und der Schutz vor Krebs, allerdings stellt sie im Verbund mit den Lektinen besonders in Getreide und Hüslenfrüchten eine eher nachteilige Substanz dar.

Fazit: Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte enthalten Stoffe, die sich auf die Gesundheit und das Abnehmen nachteilig auswirken können. Daher ist die Steinzeit-Diät dadurch charakterisiert, dass eben diese Nahrungsmittelgruppen auf dem Speiseplan tabu sind.

Vorteile der Paleo-Diät

Die Vorteile der Paleo-Diät sind gesundheitlicher Art. Durch das Weglassen der Nahrungsmittelgruppen Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Getreide, werden Stoffe, wie Lektine, Laktose und Phytinsäure, minimiert, was die Gesundheit verbessern und das Abnehmen erleichtern kann.

Nachteile der Paleo-Diät

Als Nachteil der Paleo-Diät ist zu sehen, dass die sehr verbreiteten und beliebten Nahrungsmittel, wie Quark, Käse, Joghurt, Müsli, Brot etc. nicht mehr gegessen werden dürfen. Die Umstellung auf andere Lebensmittel ist ungewohnt, jedoch lohnenswert.

Motivation und Schwierigkeit der Paleo-Diät

Motivierend an der Paleo-Diät ist, dass die Rezepte trotz einiger verbotener Nahrungsmittel sehr lecker und abwechslungsreich sind. Bereits nach wenigen Tagen weicht das Gefühl, das etwas fehlt, einem gesunden und vitalen Körpergefühl, was für alle Entbehrungen entschädigt. Der Schwierigkeitsgrad der Paleo-Diät ist dennoch als „mittel“ einzustufen, da die Umstellung auf die erlaubten Nahrungsmittel eine gewisse Disziplin erfordert.

Auswirkung auf die Gesundheit

Die Paleo-Diät ist eine Ernährungsform, die langfristig angewendet werden kann. Durch den Verzicht auf die verbotenen Nahrungsmittel ist kein Nährstoffmangel zu befürchten. Es sind fast ausschließlich positive Aspekte, die diese Ernährung im Hinblick auf die Gesundheit auch über einen längeren Zeitraum empfehlenswert machen.

Der Paleo-Diätplan

Ein Ernährungsplan, der im Sinne der Paleo-Diät erstellt wurde, beinhaltet keine Milchprodukte, kein Getreide und keine Hülsenfrüchte. Auch Zucker und Fertigprodukte sind auf dem Paleo-Diät-Plan tabu. Das erscheint anfangs als gravierende Einschränkung, jedoch können die erlaubten Nahrungsmittel diese Einschränkung mit Leichtigkeit kompensieren. Gemeint sind Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Pilze und Nüsse, die, geschickt kombiniert, durchaus zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten entstehen lassen können. Für Rezeptideen, die höchsten Ansprüchen genügen, ist die Paleo-Diät von Diety eine echte Fundgrube. Zumal alle diese Rezepte genau auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden. Immerhin hat jeder Mensch ganz unterschiedliche Ausgangssituationen. Während Sport für den einen unverzichtbar ist, ist er für andere ein Greul. Auch unterscheidet sich beispielsweise Büroarbeit im Verbrauch deutlich von der eines Bauarbeiters. Somit kann ein Rezept mit 650kcal für den einen zu viel und für andere deutlich zu wenig Energie enthalten. Bei Diety wird jedes Rezept auf dich angepasst.

Die Paleo-Ernährung

Das Wort Paleo leitet sich von Paleolithikum ab, was so viel bedeutet wie Altsteinzeit. Die Altsteinzeit begann vor ca. 2,6 Millionen Jahren. Das soll verdeutlichen, dass sich die Paleo-Diät eng an die Ernährung unserer steinzeitlichen Vorfahren anlehnt. Während dieser Zeit stand weder Ackerbau noch Milcherzeugung für die Nahrungsmittelgewinnung zur Verfügung. Damit lassen sich die verbotenen Nahrungsmittel der heutigen Steinzeit-Diät leicht ableiten. Jegliche Erzeugnisse aus Getreide sowie Milch und Milchprodukte sind während dieser Diät tabu. Aber auch Hülsenfrüchte gehören zu den Nahrungsmitteln, die während dieser Diät nicht auf dem Teller landen. Stattdessen werden Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Nüsse, Samen und Pilze beliebig kombiniert. Wer glaubt, niemals auf seine geliebten Nahrungsmittel, wie Müsli, Vollkornbrot, Milch, Joghurt und Co. Verzichten zu können, der lasse sich an dieser Stelle eines Besseren belehren. Denn bei Diety gibt es leckere Paleo-Rezepte, die auch ohne die erwähnten verbotenen Nahrungsmittel, höchsten kulinarischen Ansprüchen genügen.

Das Paleo Frühstück

Wer sich schon einmal mit der Paleo-Diät beschäftigt hat, der weiß um die verbotenen Nahrungsmittel, wie beispielsweise Getreide und damit auch Getreideprodukte, wie Brot, Brötchen oder Müsli. Und gerade diese Nahrungsmittel sind für viele unverzichtbar. Da kommt schnell die Frage auf, wie ein typisches Paleo-Frühstück denn eigentlich aussehen soll. Nun, die Vermutung, dass es durchaus Probleme bei der Rezeptfindung geben könnte, ist nicht unbegründet. Tröstend ist zwar die Tatsche, dass immerhin Obst, im Gegensatz zu Low-Carb-Diäten, erlaubt ist, jedoch lässt sich dadurch die Fülle der Frühstücks-Ideen noch immer nicht mit einer Alles-erlaubt-Diät vergleichen. Es gibt für Paleo-Frühstücksideen eigentlich nur zwei Kategorien. Zum einen Ei. Als Spiegel-, Rühr- oder gekochtes Ei, ist es beliebig mit Gemüse und Wurst kombinierbar. Nachteil ist, man muss es zubereiten. In der Pfanne oder einem Topf. Das ist früh morgens für viele zu viel Arbeit. Für viele Menschen kommt alternativ eigentlich nur Kategorie 2 in Frage: Obst. In Verbindung mit Nüssen, Samen und Kernen, oder kleingeschnippelt mit Kokosmilch, sind die Variationen zwar lecker aber doch begrenzt. Natürlich kann auch Fisch, Meeresfrüchte, Pilze oder Gemüse verzehrt werden, allerdings dürfte das, zumindest als Frühstück, bei den Meisten ein Naserümpfen hervorrufen. Die Ernährung mit der Paleo-Diät hat also seine Tücken, ist aber dennoch aus gesundheitlicher Sicht sehr empfehlenswert.

Das Paleo Abendessen

Für ein Abendessen im Sinne der Paleo-Diät sind die Möglichkeiten weitaus zahlreicher, als dies für ein Paleo-Frühstück der Fall ist. Da Getreide und damit Brot und Brötchen tabu sind, ist das gewohnte Abend-„Brot“ in diesem Zusammenhang zwar nicht mehr wortwörtlich zu verstehen, jedoch können die übrigen, erlaubten Nahrungsmittel, wie Fleisch, Fisch, Pilze, Gemüse, Meeresfrüchte beliebig und durchaus lecker kombiniert werden. Ein Rumpsteak mit Spargel, Lachs mit Dill und Meerrettich oder Pilzpfanne mit Hähnchenfilet stellen nur einen Bruchteil der Rezeptfülle dar, wie sie für ein Paleo-Abendessen existiert. Bei Diety gibt es sogar gleich hunderte Rezeptideen, die lediglich eine Gemeinsamkeit besitzen. Sie enthalten kein Getreide, keine Hülsenfrüchte, keine Milchprodukte und keinen raffinierten Zucker.

Lebensmittel für die Paleo Diät

Die Lebensmittel, die in der Paleo-Diät erlaubt sind, sind sehr zahlreich. Es macht an dieser Stelle wahrscheinlich eher Sinn, die verbotenen Nahrungsmittel darzustellen. Dies sind Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Getreide, Zucker und Fertigprodukte. Somit kann man, wenn man eben diese Nahrungsmittel meidet, praktisch alles essen. Diese Einschränkungen sind anfangs eventuell etwas ungewohnt, verlieren jedoch relativ schnell an Gewicht, betrachtet man die zahlreichen Rezeptmöglichkeiten, beispielsweise von Diety. Unter dem Strich betrachtet, ist die Paleo-Diät mit ihren Lebensmitteln eine empfehlenswerte und gesunde Ernährungsform, die zwar mit etwas Verzicht einhergeht, diesem jedoch mit einer sehr positiven Gesundheitswirkung begegnet.

Paleo wird immer bekannter. Die Paleo-Ernährung orientiert sich an Essgewohnheiten der Steinzeit. Die altsteinzeitlichen Diät kommt ohne Getreide und Milchprodukte aus. Dahinter steckt die Auffassung, dass sich der Mensch in den letzten 10.000 Jahren nicht an nicht an die veränderte Nahrung, die aus Viehzucht und Ackerbau resultierte  anzupassen konnte.

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